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Wie wende ich Konditionierung praktisch an?

Konditionierung ist eine der besten (und wirkungsvollsten) Lernmethoden. Sie können sich damit eine treue Anhängerschaft schaffen.

In Fall von Unternehmern und Geschäftsleuten wären das beispielsweise Kunden, die gerne alles kaufen, was wir Ihnen anbieten. (Immer unter der Annahme, dass das, was anbieten wir, auch gut ist).

Das Grundprinzip der Konditionierung ist einfach: Vom Einfachen zum Komplizierten, vom Leichten zum Schweren. Und das Ganze gespickt mit kleinen oder größeren Belohnungen … und Bestrafungen).

Überlegen Sie sich, was der Kunde in letzter Konsequenz tun soll, überlegen Sie sich die “logischen Schritte” davor, und beginnen mit dem Einfachsten.

Fangen Sie an, leichte, einfache Anweisungen zu geben: “Denken Sie darüber nach”, “Lesen Sie weiter”, oder “Halten Sie einen Moment inne und denken an…”.

Nachdem der Kunde beginnt, auf diese einfachen Anweisungen zu reagieren, steigern Sie langsam die Anforderungen, machen Sie es schwerer: “Klicken Sie hier”, “Füllen Sie das aus” oder “Laden Sie sich XY runter,”.

Bauen Sie Belohnungs- und Bestrafungsmechanismen ein.

Als “Belohnung” wirken schon Lob, Dankbarkeit oder  eben ein angekündigtes Produkt.

Als “Bestrafung” stellen Sie entgangene Gewinne, “langweilig sein” oder simple Unzufriedenheit in Aussicht.

Aber Vorsicht: Machen Sie es nicht zu offensichtlich. Je subtiler die Anweisungen gegeben werden, desto stärker und besser können sie wirken.

Überlegen Sie sich am Anfang, wohin Sie den Kunden führen wollen, und zeigen ihm den Weg dorthin.

Überlegen Sie sich, wie Sie das Prinzip der Konditionierung in Ihrem Geschäftsbereich anwenden könnten? Zumindest im ganz kleinen Rahmen…

Dies ist ein kleiner Auszug aus dem kostenlosen Report “Hypno-Marketing“.

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Ihr Markus  Dan

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  1. jogi54
    24. April 2010, 08:22 | #1

    Hi Markus,
    das mach ich seit ca 35 Jahren (bin 55) – aber der link zu facebook funkzt nicht

    jogi

  2. admin
    24. April 2010, 12:40 | #2

    Hi Jogi,
    danke… was meinst, welcher Link?
    Du musst in Facebook eingeloggt sein, habe es gerade getestet…

    Wie wendest Du Konmditionierung an?
    Es gibt so viele Möglichkeiten, ist sicher interessant für die Leser…

    Danke
    Markus

  3. Bastian.
    24. Mai 2010, 14:39 | #3

    Hallo Markus,

    Konditionierung ist eine Möglichkeit, sich Zielen im Umgang mit Kunden zu nähern oder die Zielumsetzung zu unterstützen und erreichtes zu festigen. Schließlich entspricht Konditionierung ja dem ureigensten Lernmechanismus des Menschen – und nicht nur des Menschen: auch das allermeiste, was wir unseren Haustieren beibringen können, funktioniert über diese Technik.

    Allerdings möchte ich allen, für die diese Technik “Neuland” ist und auch “alte Hasen” auf dem Gebiet, etwas vor den Gefahren dieser Technik “warnen”… Die alten Hasen haben dahingehend bestimmt auch schon Erfahrungen gemacht.

    Was ich meine ist Folgendes:
    Auch wenn ein Mensch/Kunde konditioniert werden soll und dieser keine Ahnung hat, was mit ihm geschieht – Menschen haben ein, ich nenne es mal “siebten Sinn”, wenn es darum geht, Manipulation bzw. charmanter ausgedrückt “Beeinflussung” zu bemerken. Das heißt, egal, wie geschickt wir uns anstellen, müssen wir damit rechnen, dass es vielleicht “nach hinten losgeht”…

    Das “Bemerken”, von dem ich rede, kann zum Beispiel ein “ungutes Gefühl” gegenüber einer Sache sein… Vielleicht kann derjenige das nicht einmal in konkrete Worte fassen, aber sein Gefühl sagt ihm, dass er hier in eine bestimmte Richtung hin manipuliert (“böses Wort”) oder jedenfalls beeinlusst wird, und er das vielleicht gar nicht will. Also bitte Vorsicht!…

    Ich wollte zum Thema auch noch etwas weiteres und überaus konstruktives und praktisches schreiben :-)
    Konditionierung auf sich selbst angewandt, kann ein sehr gutes Mittel sein, sich zu motivieren und an Gewohnheiten zu arbeiten, die man an sich selbst nicht leiden mag oder Gewohnheiten, die man gerne verbessern möchte. Mit Konditionierung kann man sich Stück für Stück zu seinem Ziel vortasten und durch die Belohnungen programmiert man nicht nur seine alten Gewohnheiten um; die Belohnungen können auch dafür sorgen, dass es Spaß macht, an sich zu arbeiten und “innere” und “äußere” Ziele zu erreichen! :-)

    Viele Grüße, Bastian.

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